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Eine neue Mission

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Eine neue Mission

Als ich aufwachte, lag ich erst noch eine Weile müde im Bett, ehe mir wieder einfiel, welcher Tag heute war und ich mich sofort fertig machte. Nach 10 Minuten rannte ich mit einem Brötchen im Magen, einem vollgepacktem Rucksack und einer warmen Jacke, die ich mir um die Hüfte gebunden hatte, raus und zum Tor. Dort wartete bereits Azuma mit Tenten  und Shikamaru auf mich. Cool, dass Tenten dabei war. 
„Ah, Tenshi, guten Morgen, du bist pünktlich!“, begrüßte mich Azuma mit einer lockeren Handbewegung und lächelte. „Guten Morgen Tenshi!“, begrüßte mich Tenten lächelnd. Ich grüßte zurück. Das würde ein ganz toller Tag werden. Ich war total neugierig auf die Mission. Was für eine war es? „Wo ist denn eigentlich Sensei Kakashi? Wollte er nicht Führer dieser Mission sein?“, fragte ich. „Ah, der ist im Krankenhaus… Wir Beide und Kurenai wurden von zwei Akatsuki-Mitgliedern angegriffen!“, meinte er ernst und nahm seine Zigarette für einen Augenblick lang aus dem Mund. Ich schluckte heftig. Er meinte Itachi Uchiha und Kisame Hoshigaki… Die Handlung hatte ich ja völlig vergessen!

Ich wollte gerade den Mund aufmachen, um mich aus dem Team zu nehmen, damit ich Naruto suchen konnte, als mir einfiel, dass ich gar nicht wusste, in welchem Dorf Naruto sich mit seinem perversen Alten herumtrieb. Ich verfluchte mich selbst dafür, dass ich nicht schon früher daran gedacht hatte. Wohl oder übel musste ich mit Sensei Azuma gehen und abwarten… Aber warum machte ich mir eigentlich Sorgen? Immerhin wusste ich ja, dass alles gut gehen würde und Naruto verschont blieb. Also warum machte ich mir trotzdem Sorgen? War es vielleicht wegen der Kapuzengestalt?

Ich wusste es nicht. „Gut, da wir vollständig sind, können wir ja los!“, meinte Sensei Azuma voller Tatendrang und Shikamaru ging an der Spitze schweigend vor uns her. Er wollte anscheinend nichts mit uns zu tun haben, aber ich wusste schließlich auch, dass er Mädchen nicht leiden konnte. „Eigentlich wollte ich Sasuke mit auf die Mission nehmen, aber er ist beim Krankenhausbesuch komischerweise aus dem Zimmer gerannt und war verschwunden, also hab ich mal Shikamaru genommen“, erklärte mir Azuma, als er meinem Blick folgte. Eigentlich mochte ich Sasuke nicht, aber seit Ruris Tod,
an den ich mich immer noch jede freie Sekunde lang dran erinnern musste, konnte ich mich ein wenig in ihn hinein versetzen und ihn verstehen. Er erschien mir gar nicht mehr so eigensinnig, arrogant und besserwisserisch. Nein, er hatte sich nie gewünscht, Mädchenschwarm zu sein, nur, stärker zu werden und seinen Bruder zu töten. Ihm würde ich auch helfen und ich würde es nicht zu lassen, dass er das Dorf verlässt. „Wohin gehen wir denn jetzt, Sensei Azuma?“, fragte Tenten neugierig, als sie neben ihm herging. Seine Miene erhellte sich. „Ah, ja, genau! Also…“, ehe er sich versah, war ich neben ihm und lauschte seinen Worten mit unglaublicher Neugier. Er sah mich einen Moment lang irritiert an, dann begann er erneut zu erzählen: „Also, es ist eine Mission, bei der wir neue Waffen für Konoha aussuchen sollen. 
Wir gehen zu einem Mann, der neue Waffen entwickelt. Seit kurzem hat er neue Waren, die er Konoha anbietet. Nun ja, er arbeitet speziell für uns und er hat eine gute Auswahl und sehr gute Waffen. Außerdem sollen wir Fallen um seine Hütte aufstellen, die…“, ich unterbrach ihn, indem ich bei dem Wort ‚Fallen‘ ein lautes, wütendes Brummen von mir gab und grimmig schnaubte. Dieses Wort war bei mir auf der negativen Liste und sorgte bei mir für ziemlich miese Laune. Tenten kicherte, während Azuma mich besorgt musterte. Das Wort sollte man in meiner Gegenwart lieber nicht verwenden, denn da glich ich ein Choji ein wenig, auch wenn meine Reaktion nicht annähernd so aggressiv war wie seine. „Jedenfalls…“, fuhr er fort. „wir sollen Fallen um seine Hütte aufstellen, da in letzter Zeit andere Dörfer auf ihn aufmerksam geworden sind.
Wir werden bei dieser etwas längeren Reise einen Zwischenstopp in einem Dorf machen. Alles in allem sollte es keine allzu gefährliche Mission sein, außer wir haben Pech und Ninjas aus den anderen Dörfern versuchen den Händler zu entführen, aber da bist du ja natürlich nicht allein…“ Ich fühlte mich nicht gut. Es war ein unangenehmes Gefühl. Ich fühlte mich schutzlos und dem Feind ausgeliefert, wenn ich meine Fähigkeiten im Kampf schätzte. Ich war ziemlich schwach. Ich besaß kein Chakra, konnte keine riesigen Sprünge machen, auch wenn ich es noch nicht einmal versucht hatte, mit Kunais konnte ich gut kämpfen, konnte ihnen jedoch nicht ausweichen, konnte generell dank meiner schlechten Reflexe überhaupt nichts ausweichen, war klein (ungefähr so wie Naruto, ein klein bisschen größer vielleicht) und zu alle dem auch noch körperlich schwach und ich konnte es mir irgendwie nicht vorstellen, jemanden zu töten.

Die Schicksalsbestimmerin (Naruto FF)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!