Das warme Wassen brodelte unter mir, während meine Lippen brannten.Immer wieder küsste Olivia mich fordernd, während sie im Bikini auf mir saß.Meine Finger verkrampften sich in ihrem nackten Rücken und mir wurde immer wärmer.

Wir wollten kurz in den Whirlpool des Hotel, doch plötzlich setzte sie sich auf mich und küsste mich überall.Ihre Hände strichen über meinen Körper und leicht biss sie in meine Unterlippe.Sie hinterließ einen Knutschfleck oberhalb meiner linken Schulter.Ich stöhnte manchmal kurz auf, doch ich konnte mich nicht wehren.Mir war klar, dass das nicht die Olivia war, die ich kennengelernt hatte.Kurzerhand drückte ich sie von mir weg und sah sie mit zusammengespressten Lippen an.Ihr Blick wurde traurig und ohne ein Wort zu sagen, hastete sie aus dem Pool in Richtung Ausgang.ich fuhr mir gestresst durch die Haare und verließ nach einigen Minuten ebenfalls den Wellnessbereich.

  

Du:Wie wäre es in einer halben Stunde im Cafe gleich um die Ecke des Hotels?

Fabienne_fleur:Ich werde versuchen, pünktlich da zu sein.

Du:Danke, wirklich.Bis gleich!

Fabienne_fleur:Bis gleich, Niall.

Ich klappte den Laptop zu und nahm meine Jacke vom Bett.Schnell zog ich sie mir über und steckte meinen Geldbeutel in die Jackentasche.Olivia war in der Stadt, zumindestens hatte sie dies auf einen Zettel geschrieben und ihn neben mir im Bett hinterlassen.Mit schnellen Schritten eilte ich die Treppen hinunter und schritt durch die Lobby.Mit erhobenem Kopf ließ ich durch die Straße des Hotels und bog dann in eine bunte Seitenstraße ein.Viele Menschen kamen mir entgegen und beachteten mich nicht.Am Ende der kleinen Straße erblickte ich das Cafe, in welchem ich mich mit Fabienne verabredet hatte.Dort angekommen, ließ ich mich an einem mintgrünen, runden Tisch nieder und bestellte einen Tee.

Ich hatte Fabienne in einem Internetportal kennengelernt.Es war wieder eine dieser Selbstmordseiten und sie war eine von denen, die diese Gefühle hinter sich hatten.Sie hatte laut ihrer Biographie schon zweimal versucht, sich umzubringen und nun versuchte sie, Menschen zu helfen, die das Gleiche vorhaben.Das hatte mich fasziniert und ich fand es toll, dass sie so anderen Menschen helfen konnte.Ich hatte sie aber nicht nur wegen meiner Bewunderung angschrieben, sondern weil ich auch Hilfe von ihr gebrauchen konnte.Olivia machte mir in letzter Zeit wirklich zu schaffen und langsam brauchte ich ein paar Tipps.Natürlich hätte ich auch Olivias Arzt anrufen können, doch was hätte er dann von mir gedacht und außerdem hatte ich Angst, dass er meine Reise mit ihr abbrechen würde.Deshalb durfte er von diesen Komplikationen nichts mitbekommen.Die kleine Bedienung stellte mir eine dampfende Tasse Tee auf den Tisch und lächelte mich lieb an.Ich nickte ihr zu und hoffte, dass sie mich nicht groß ansprechen würde, da sich meine Französischkenntnisse nicht gebessert hatten.Gerade, als ich aus dem Fenster sah, hörte ich die kleine Glocke, welche an der Eingangstür hing und entdeckte eine junge Frau, die sich im Cafe umblickte und an mir hängen blieb.Unsicher kam sie auf mich zu.

>>Niall?<<

Ich nickte lächlend und stand auf, um sie zu begrüßen.Etwas verklemmt schüttelten wir die Hände und ließen uns dann wieder nieder.

>>Fabienne also?<<

>>Ja, so ist es.<<

Die Bedienung kam auf uns zu und fragte Fabienne nach ihren Wünschen.

BLACK DAYS || HoranLies diese Geschichte KOSTENLOS!