Kapitel 19

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Liams Sicht

Ich ging grade die Treppe hoch, als ich Maria sah, wie sie sich fest hielt. Ich rannte zu ihr und hielt sie fest. Ich fragte:

„Maria, was ist los?"

Sie sagte nichts. Ich nahm sie auf den Arm und trug sie in ihr Zimmer. Als ich in das Zimmer rein ging, sah ich Harry auf den Boden sitzen und weinen. Ich legte Maria ins Bett und ging zu Harry. Ich fragte:

„Was ist los?"

Er sagte:

„Maria wollte sich das Leben nehmen."

Auf einmal sagte Maria:

„Es ist nicht wahr, ich wollte nur einen andern Schmerz. Als dieser von der Vergangenheit."

Harry fragte:

„Warum?"

Ich schaute zu Maria und sie sah aus dem Fenster uns sagte unter Tränen:

„Paul, hat mich an meiner Vergangenheit erinnert, an alle Vergewaltigungen. Es war mir viel zu viel für mich und ich wollte es nur vergessen."

Ich sagte:

„Dafür tust du dir selber weh. Maria, ich kann dich nicht verstehen."

Sie sagte:

„Ich wollte es eigentlich nicht. Ich wusste gar nicht was ich tat. Es tut mir sehr leid."

Harry sagte:

„Das nächste Mal rede einfach mit uns. Du musst die Schmerzen nicht alleine tragen. Wir sind immer für dich da. Vergiss das nicht."

Ich sagte:

„Harry hat Recht, Maria."

Sie sagte:

„ich weiß, ich versucht es auch. Aber es fehlt mir schwer Vertrauen auf zubauen. Es ist nicht wegen euch. Ich bin froh, dass ich bei euch wohne. Könntet ihr mich alleine lassen, bitte."

Harry fragte:

„Bist du dir sicher?"

Sie nickte nur und ich sagte:

„Wenn du etwas brauchst, wir sind im Garten."

Harry und ich gingen zu den Andern Jungs und spielten mit ihnen Fußball.

Marias Sicht

Die beiden gingen raus und ich zieht mich um, legte mich dann ins Bett. Ich dachte über alles nach. Warum kann ich die Vergangenheit vergessen. Warum ist das mit mir passiert. Die Jungs sind nett aber keiner von ihnen kann mir den Schmerz nehmen. Ich bin froh Harrys Freundin zu sein, aber für wie lange. Nach einer Zeit bin ich eingeschlafen.

Nach 2 Stunden, bin ich schweiß gebadet auf gewacht und ich hatte Tränen in den Augen. Ich wollte nur noch Harry umarmen. Ich rannte zu den Jungs und als ich Harry sah, rannte zu ihm und umarmte ihn. Harry fragte:

„Was ist los."

Ich schwieg und sah auf den Boden. Er hob mein Kinn, so musste ich ihn seine schönen smaragdgrünen Augen sehen. Ich sah ihn an und sah, dass es besorgt war. Er fragte noch einmal:

„Was ist los?"

Ich sagte:

„Ich hatte einen Albtraum und wollte nicht alleine sein."

Er fragte:

„Willst du mir nicht sagen, was du geträumt hast?"

Ich sagte:

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