Narry | Aufzug

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So, ich hab mich mal getraut hier ein bisschen was anderes zu schreiben. Hoffe es gefällt euch ^-^

~Niall~

"Harry?", flüsterte ich. Neben mir hörte ich nur ein genervtes Stöhnen. Ich wollte ihn nicht nerven, ich wusste nur einfach nicht, was ich machen sollte. Wir saßen jetzt sicher schon 20 Minuten in einem engen Fahrtuhl fest, der nur durch die Notbeleuchtung erhellt wurde. Und obwohl Harry genau wusste, wie nervös ich in solchen Situationen wurde, kümmerte er sich kein bisschen um mich.

"Harry", sagte ich wieder, diesmal etwas lauter. "Was willst du?" Erschrocken zuckte ich zusammen. Wieso machte er das?

"Man Harry, was soll das? Du weißt genau, wie ich mich in solchen Situationen fühle. Du weißt es besser als jeder andere. Wir sitzen hier in einem verdammten Aufzug fest und wenn nicht gleich irgendwas passiert, dann raste ich komplett aus. Aber dich interessiert das anscheinend einen Scheiß! Weißt du, das Schlimme ist ja nichtmal in diesem Kasten festzusitzen, sondern mit dir hier festzusitzen. Glaub mir, es gibt keine Person auf dieser beschissenen Welt, die ich jetzt nicht lieber hier neben mir sitzen hätte. Was Schlimmeres als dein Verhalten kann ich mir im Moment nämlich echt nicht vorstellen! Eigentlich dachte ich wir wären Freunde, aber dein Verhalten ist echt unglaublich! Ich bin froh, wenn wir endlich hier raus sind dann brauch ich dich wenigstens nicht mehr sehen!" Mittlerweile liefen mir einzelne Tränen über mein Gesicht, aber das störte mich nicht. Alles worauf ich mich konzentrierte, waren meine Worte, denn es half mir ein bisschen die Kontrolle zu behalten.

"Niall, du verstehst es einfach einfach nicht oder?!", schrie er mich plötzlich an. "Verdammt wir sind schon lange keine Freunde mehr! Merkst du das nicht? Ich könnte mir auch definitiv Schöneres vorstellen, als hier mit dir meinen Tag zu verbringen. Es reicht, dass wir hier drin sitzen und keine Möglichkeit haben hier rauszukommen, dann musst du nicht auch noch anfangen mich zu nerven! Es ist doch immer so, immer denkst du nur an dich, ständig willst du, dass ich dir helfe! Aber ich sag dir jetzt mal was!"

Harry war mir mittlerweile bedrohlich nah gekommen und ich hatte wirklich ein bisschen Angst bekommen. Ich traute mich auch nicht ihn zu unterbrechen, deswegen starrte ich ihn einfach nur an und wartete. Außerdem wär ich so oder so nicht in der Lage gewesen, irgendetwas zu sagen. Denn diese smaragdgrünen Augen starrten mich an, sie durchbohrten mich förmlich. Harry sah so bedrohlich aus und trotzdem war die einzige Frage, die ich mir stellte 'wie kann ein Mensch nur so schön sein?'  Die Frage, die ich mir schon seit 2 Jahren jeden Tag stellte. Seit 2 Jahren, in denen ich schon in Harry verliebt war, aber nie den Mut hatte, es ihm zu sagen.

"Ich liebe dich" flüsterte ich. Und im nächsten Moment erst wurde mir klar, was ich zu ihm gesagt hatte. Mit vor Schock geweiteten Augen starrte ich ihn an. Ich konnte nicht abschätzen, wie er reagieren würde, aber ich hatte auf jeden fall Angst. Er war ohnehin schon so sauer, er würde mich sicher noch mehr anschreien oder mich schlagen oder...mich küssen?

Seine Lippen lagen weich auf meinen und seine Augen waren geschlossen. Ich konnte nicht fassen, was er da tat. Es haute mich komplett um und durch meinen Körper schoss ein Gefühl von Glück. Ich brauchte einige Sekunden, bis ich fähig war zu erwidern.

Langsam fing ich an meine Lippen zu bewegen und das Gefühl wurde nur noch schöner. Ich schloss meine Augen und fühlte mich wortwörtlich wie auf einer Wolke. Automatisch legten sich meine Hände an seine Wangen. Ganz leicht spürte ich raue Bartstoppeln unter meinen Fingern und trotzdem waren seine Wangen unglaublich weich.

Ich merkte, wie Harry sich auf meinen Schoß setzte und seine Hände in meinen Nacken legte. Niemals in meinem Leben hätte ich gedacht, dass es so schön sein könnte, eine Person zu küssen. Wie von selbst suchte sich meine Zunge einen Weg in Harrys Mund. Ich stupste nur leicht seine Zunge an und im nächsten Moment bewegte Harry seine Hüfte. Erregt stöhnte ich auf. Der Kuss war heiß und feucht und Harrys Hintern rieb immer wieder leicht über meinen Penis, der mit der Zeit immer steifer wurde. Ich wollte Harry so sehr, aber ich war mir nicht sicher, wie weit ich gehen konnte. Mir kam es immer noch so vor, als würde ich träumen, oder als würde Harry mich im nächsten Moment von sich schubsen und mich auslachen.

Aufgeregt ließ ich meine Hand unter sein T-Shirt fahren und strich seine erhitzte Haut entlang. Harry seufzte leise und legte auch seine Hand auf meine Brust. Genau über mein Herz, welches viel zu schnell schlug. Harry lächelte und ließ seine Hand noch tiefer gleiten. Im nächsten Moment zog er mir mein T-Shirt aus. Seine Hände waren auf einmal überall auf meinem Oberkörper. Ich war kurz davor den Verstand zu verlieren.

"Niall", flüsterte Harry. "Berühr mich endlich." Langsam zog ich ihm sein T-Shirt aus und legte meine zitternde Hand dann um seine Gürtelschnalle. Nur Sekunden später war seine Hose offen und er stand kurz auf, um sie sich inklusive Boxershorts auszuziehen. Ich konnte mich in der Zeit irgendwie nicht bewegen. Alles was ich machen konnte, war Harrys Körper anzustarren. Und es hätte mich nicht gewundert, wenn ich im nächsten Moment angefangen hätte zu sabbern.

Lächelnd beugte er sich zu mir runter und zog mir auch meine Sachen aus. Dann setzte er sich wieder auf meinen Schoß und fing an meinen Hals zu küssen. Seine nackte Haut auf meiner fühlte sich so unglaublich an. Langsam fuhren meine Hände seinen muskolösen Rücken entlang. Immer wieder hörte man ein lustvolles Stöhnen. Schließlich legte ich meine Hände auf seinen Hintern und fing an ihn zu massieren. 

Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie hatte ich eine Schwäche für Männerhintern. Es machte mich total an, Harry so zu berühren und ihm schien es auch zu gefallen, denn er seufzte und bewegte sich dann leicht auf meinem Schoß. Meine Penis schmerzte schon und ich hielt es kaum noch aus.

Langsam ließ ich meine Hand nach vorne gleiten und umfasste dann Harrys großes Glied. Ich tastete ihn erst einmal von vorne bis hinten ab, bis ich dann schließlich begann, ihn zu massieren. Harrys Stöhnen erfüllte den ganzen Aufzug und ich konnte mir kein schöneres Geräusch vorstellen. Langsam drückte ich Harry zurück, sodass er jetzt an die andere Wand des Aufzugs gelehnt saß, und setzte mich dann auf seinen Schoß. Ich küsste ihn noch ein letztes Mal, nahm dann wieder seinen Penis in meine linke Hand und begann langsam ihn in mich einzuführen. 

Diese Mischung aus Schmerz und unglaublicher Lust war so berauschend, ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Alles was ich wusste, war dass ich nichts anderes wollte, als Harry in mir zu spüren. Als er endlich ganz in mir war, hielt ich angespannt die Luft an. Das Gefühl war unbeschreiblich. Er war so heiß und so groß, ich hatte noch nie etwas in der Art gespürt. Langsam fing ich an Harry zu reiten, was sowohl ihm, als auch mir ein langes Stöhnen entlockte. 

Seine großen Hände legten sich um meine Hüfte und halfen mir, mich zu bewegen. Währenddessen schaute ich in sein Gesicht. Es faszinierte mich, wie er da saß, mit geschlossenen Augen. Sein Mund war leicht geöffnet. Seine Stirn hatte er ihn Falten gelegt und an ihr klebten einzelne seiner braunen Locken. Er sah so heiß aus.

Ich wollte nie wieder aufhören mich auf ihm zu bewegen. Das Gefühl wurde immer besser und ich hatte das Gefühl, langsam in eine andere Welt einzudringen.

xxx

Mit einem surrenden Geräusch ging das Licht wieder an und der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung. Wir waren fast schon wieder komplett bekleidet. Schnell zog ich mir noch mein T-Shirt an und blickte dann zu Harry. Seine Haare sahen aus, als wäre er gerade aufgestanden. Lachend versuchte ich sie ein wenig zu ordnen, in dem Moment gingen die Fahrstuhltüren auf. Vor uns stand eine ältere Dame mit einem Kind. Der Junge schaute uns nur verwirrt an, während die Frau wissend lächelte. Kichernd und händchenhaltend liefen wir an ihnen vorbei und machten uns auf den Weg zu Harrrys Hotelzimmer. 

Harry suchte in der Zeit nach seinem Zimmerschlüssel, aber als wir vor der Tür standen, hatte er ihn immer noch nicht gefunden. Grinsend drehte er sich zu mir um. "Ich find meinen Schlüssel nicht", sagte er, aber das Grinsen wich nicht aus seinem Gesicht. "Und warum lachst du dann so?", fragte ich ihn kichernd. "Weil ich glücklich bin." "Wieso?", meine Stimme war nur ein leises Flüstern.

Langsam kam er einen Schritt auf mich zu und legte seine Hände auf meine Hüften. Doch wider Erwarten küsste er mich nicht, sondern zog mich in eine feste Umarmung. Es war so eine Umarmung, die einem das Gefühl gibt geborgen zu sein und die man sich manchmal so sehr wünscht, wenn man sich alleine fühlt. Es war die schönste Umarmung, die ich mir vorstellen konnte.

"Weil ich dich auch liebe, Niall."

One Direction OS BoyxBoyLies diese Geschichte KOSTENLOS!