Kapitel 4. Die schöne Aussicht

60.1K 2.1K 325

Cems Sicht:

Boah ich bekomme hier gleich einen Nervenzusammenbruch. Kim ist so ein Dickschädel.

"Kim mach jetzt kein Theater. Zieh dich doch einfach an und komm mit" versuche ich nett zu klingen. Warum ich sie mitnehmen will? Gute Frage. Dann lernt sie mal meine Kumpels kennen und die werden sofort ihr klar machen wer hier der Boss ist. Diese dumme Zicke denkt ja sie darf alles. Jerome ist nicht da also wird sie niemand beschützen. Ich verstehe auch nicht, warum Jerome so nett zu ihr ist. Sie ist wie jedes Mädchen das wir vögeln, der Unterschied ist, dass Kim sich sicherlich nicht von mir oder sonst wem flachlegen lässt. "Nein ich bleib im Zimmer. Und außerdem was soll ich denn da bei euch?" genervt tippt sie auf ihr Handy.

Schon die ganze Zeit sitzt sie an dem blöden Ding.

Ich reisse ihr das Handy aus der Hand und lese was und mit wem sie schreibt. "Oh Cem das ist privat gib es wieder her!" brüllt sie.

Uii da wird ja jemand ganz schnell wütend wenn man ihr Handy nimmt.

Die letzte Nachricht die sie bekommen hat und gerade antworten wollte: „Hey Kimi, willst du vielleicht am Samstag ein Eis essen gehen? Haben schon lange nichts mehr gemacht seid du auf das doofe Internat gehst."

#D

Uuuuh wer wird da denn auf ein Date eingeladen?

Ihre Antwort: „Hey Schatzii, klar können wir machen ❤ muss.."

Weiter kam sie nicht da ich ihr ja das Handy weggenommen habe. Sie hat einen Freund?

Ich beschließe ihre Nachricht ein bisschen weiter zu schreiben.

„Hey Schatzii, klar können wir machen ❤ muss aber noch schnell meine Zimmergenossen eine blasen."

#K+C

Und abgesendet. Ich bin stolz auf das Werk.

Ich gebe Kim ihr Handy zurück "will mal sehen wie du das wieder hinkriegst." man ich könnte mich selbst feiern. Doch Kim fängt an zu lachen. Was denn nun los? "Cem dir ist klar das du das gerade meinem Bruder gesendet hast?" vor lachen liegt sie schon auf ihrem Bett. Das gibt Ärger. "Und was hat er geschrieben?" desinteressiert guck ich auf mein Handy. "Er ist total wütend aber gerade hab ich ihm gesendet, dass ich mir nur ein Spaß erlaubt hab" immer noch lachend, steht sie auf und geht an ihren Kleiderschrank. Da hat die kleine Prinzessin für mich gelogen.

Sie holt eine dunkelblaue Jeanshose raus, ein schwarzes Top und einen Schwarzen Pulli mit irgendwas drauf geschrieben in rosa.

Ich kenne ja nur die art Mädchen, die immer was helles tragen. Pink, rot oder weiß. Halt so Mädchen Farben eben aber Kim trägt dunkle Kleidung. Auch als ich sie das erste mal getroffen habe, hatte sie ein weinrotes Top an.

Ich verfolge mit meinem Blick Kim wie sie hin und her läuft. Ja, ein Mädchen bleibt sie trotzdem, denn sie kann sich nicht entscheiden was sie anziehen soll.

Also beschließe ich ihr zu helfen. Gehe auf ihren Schrank zu und kann doch ein paar weiße Klamotten entdecken. "Ey Augen aus meinem Schrank!" böse funkelt sie mich an und versucht mich weg zu schubsen. Wird leider nichts ich bin etwas zu stark, um mich vom Fleck zu schieben.

Ich kram in ihrem Schrank rum und wurde fündig. Die Hose die sie ausgesucht hatte, ist in Ordnung. Das Oberteil das ich ihr gerade in die Hand drücke ist grau mit einem Herz in schwarz.

Sie guckt es sich an. Und hatte sich dafür entschieden.

Sie verschwand mit den Klamotten im Bad.

Niemals mit einem Badboy ein Zimmer teilen. Lies diese Geschichte KOSTENLOS!