Chapter 65. Angst? Pff... 22. Februar

Ich lief raus aus der riesigen Villa und wurde von Paul sofort wieder rein geschickt, weil mein Koffer noch oben war.

„Und ich dachte in diesem Haus leben Gentlemans.“

Die Antwort von den Jungs und dem Herren, Paul, war nur trockenes Gelächter. Vielen Dank auch.   

Rasend schnell lief ich nach oben und schnappte mir den großen schwarzen Koffer mit all meinen Sachen, kurz bevor ich aus der Tür war stoppte ich und schlich leise zu meinem rüber Bett.

Davor bückte ich und zog den schlichten, silbernen Koffer heraus. Ich musste mir ein starkes Grinsen verkneifen.

Die Frage war, sollte ich sie mitnehmen oder hier lassen?

Ich öffnete den Eisenkoffer, indem ich den Zahlencode eingab, ein altbekanntes Klicken erklang und die einzelnen Schmuckstücke glänzten um die Wette.

„Skyla! Beweg deinen Schinken Hintern runter und komm!“

Empört sah ich zur Tür, ich habe ganz sicher keinen Schinkenhintern!

„Nialler ey! Ich bin nicht dein Essen, ja? Ich bin in zwei Minuten da. Mach dir solange was zu essen! Meinen Hintern kriegst du nicht!“

Möglichst schnell versuchte ich dann auch die eine oder andere Waffe in den vollgepackten Koffer, wie in meine Tasche, zu schmuggeln, dazu noch genug Munition.

Eine, die kleinste, dennoch eine der stärksten landete in meinen hoch geschnittenen Schuhen. Sicher ist sicher.

So gut es ging zog ich den geschlossenen Koffer hinter mir her und tapste die Treppe runter, darauf bedacht mich nicht auf meine Fresse zu legen.

Unten angekommen schliff ich mich und den Koffer nach draußen, wo Paul schon auf mich wartete.

Man kann nicht sagen, dass mein Koffer schwer war, aber leicht war auch was anderes.

Grinsend überreichte ich ihm den Koffer, den er in den Van verfrachtete, dieses Mal hielt mir Nialler Gentlemen-Like die Tür auf, sodass ich einsteigen konnte.

Ich nickte ihm zu und setzte mich ans Fenster von der zweiten Reihe, wieso habe ich mich nicht nach vorne gesetzt, fragte ich mich selbst, als Nialler mit einer Schinkenbrot neben mir Platz nahm.

Ich ignorierte sein Schmatzen und musterte die anderen Jungs, diese sahen genauso müde aus, wie ich und versuchten Paul, der was auch immer erzählte, zu zuhören.

„So…kommen wir zu dir Skyla. Dein Job nimmt ab heute erst richtig an. Es werden vielleicht einige Fans am Flughafen sein, aber diese werden von den Bodyguards ferngehalten. Du musst mit den Jungs direkt ins Gebäude, ohne Umwege. Hier wird es nicht stressig, aber in Bogota.

Ach und ihr müsst nicht in den Check-In, ihr werdet gleich in einen Warteraum geschickt. Passt auf, dass euch kein Fan folgt, ich werde zwar mitgehen, aber du solltest es trotzdem wissen.“

Flughafen-Fans-Bubis*beschützen*-Warteraum-Flugzeug-Bogota…

„Okay, dass kriege ich hin!“, antwortete ich selbstsicher.

Paul nickte mir kurz zu und der Fahrer fuhr los, die ganze Fahrt über blickte ich nach draußen.

Die Landschaft zog an uns vorbei, als gäbe es kein Ende. Als wäre die Welt eine einzige Landschaft, die immer wieder verblüffend anders aussieht.

Wir fuhren von der Autobahn runter, direkt zum Flughafen.

Wo das Auge auch nur hinsah, überall standen Menschen über Menschen. Jeder wollte in eine andere Richtung. Jeder hatte andere Ziele. Jeder wollte mit jemand anderes weg von hier.

This Girl...// One Direction FanFiction// [Überarbeitung läuft]Lies diese Geschichte KOSTENLOS!