Wir waren nun schon dtei Tage unterwegs und machten gerade Rast. Ich legte meine Sachen auf den Boden und sah mich um. Die Gegend war grau, genau wie der Himmel. Und doch schien die Sonne von ihm herab. Große Felsen lagen wie Brocken in der Umgebung. Hier und da war ein dürrer Busch oder eine kleine Glasfläche, wobei es nicht grün sondern eher hellbraun war.

Ich setzte mich auf den großen Fels, auf dem Gandalf saß und sah den anderen lächelnd zu. Sam kochte, Frodo war auf dem Weg zu uns hoch. Gimli versuchte Gandalf immer noch zu überreden, durch die Minen von Moria zu gehen und Legolas sah in die Ferne. Boromir trainierte Merry und Pippin im Nahkampf mit dem Schwert während Aragorn den Hobbits Tipps zu rief.

Ich musste grinsen "Merry, die Füße weiter auseinander! Pippin, halte dein Schwert höher!"

Die beiden befolgten meine Anweisungen.

"Wo habt Ihr das Kämpfen gelernt?" Frodo sah von Gandalf, mit dem er gerade gesprochen hatte, zu mir.

Ich sah auf und bemerkte das Gandalfs Gesicht zu einer ernsten Mine versteinerte.

"Äh...Frodo...es ist so....Dìonàrah....nun..." Gandalf sah mir in die Augen als ich ihn unterbrach "Gandalf.....ist schon gut. Er hat das Recht es zu erfahren." Ich stand auf und ging zu Legolas, der sich nicht gerührt hatte.

Ich hörte wie Gandalf dem jungen Hobbit, erzählte wie mir das Kämpfen gelehrt wurde.

Ich bekam nicht mit wie Pippin sein Schwert ungeschickt fallen lies, sich dabei leicht verletzte und sich Merry und er auf Boromir stürzten.

Denn ich war viel zu sehr auf die schwarze Wolke konzentriert. Doch als ich näher hinsah erkannte ich das es sich um keine Wolke, sondern um Crebain handelte.

"Das sind Crebain!" Ich packte im laufen meine Sachen und Sam, lief auf einen Felsen zu und drückte mich mit dem Rücken an ihn. Ich nahm Sam an der Schulter, drückte ihn an mich und schwang meinen Umhang über uns. Die Sachen hatte ich in das Gebüsch geschmissen.

Die Vögel zischten an uns vorbei.

"Das sind Späher Sarumans! Sie kundschaften den Weg im Süden aus. Wir müssen den Pass des Caradhras einschlagen." Gandalf tauchte aus seinem Versteck auf.

Frodo sah sich um "Wo ist Sam?"

"Ich bin hier, Herr Frodo." Sam tauchte unter meinem Mantel auf.

Ich holte meine Sachen und ging zu meinem Meister.

"Wie habt Ihr das gemacht? Es ist kein Elbenmantel den Ihr trägt. Die Mäntel der Elben tarnen und lassen jemanden nicht unsichtbar werden." Legolas trat einen Schritt auf mich zu, als ich zu ihnen kam.

"Ihr habt vollkommen recht, mein Herr. Mit diesem Umhang tarnt man sich nicht. Doch man wird auch nicht unsichtbar. Man verschmilzt mit der Gegend. Und zwar wirklich. Ich erkläre es Euch gerne ein anderes Mal." Ich ging Richtung Caradhras.

"Eine Frage noch. Wie nennt man diese Mäntel bei Euch." Merry ging hinter mir her.

"In unserer Sprache heißen sie 'Mèrillian-Dèlàr'. Das bedeutet wortwörtlich 'unmöglich-möglich'... Also quasi 'Das unmögliche, möglich machen'" Ich sah auf und bemerkte erst jetzt, dass wir schon den Pass entlang stapften.

Nach ungefähr fünf Minuten, ging der Schnee den Hobbits fast bis zum Bauchnabel. Aragorn und Boromir nahmen sie auf die Arme. Gandalf lief voraus, Gimli in seiner Spur. Legolas spazierte über den Schnee, an Gandalf vorbei. Ich lief als letztes. Tief unter meinem Umhang, hielt ich meine Kette in der Hand. Es war eine silberne Kette mit einem silbernen Schlüssel. Auf dem Schlüssel war ein roter Edelstein.

'Der Schlüssel zur Verwandlung' tief in Gedanken versunken bemerkte ich nicht, wie ich etwas zurück fiel.

Erst als mich Boromir rief, sah ich auf und erschrak.

Eine riesige Lawine stürzte auf uns herab.

Meine Gefährten drückten sich an die Bergwand.

Ich verlor meine Starre, als mich Gandalf rief.

Doch es war zu spät um mich an die Wand zu pressen. Ich stand zu dicht am Rand. Und als die Lawine herunter krachte, fiel ich in die Tiefe. Der Wind pfiff um meine Ohren. Es war eiskalt. Mir war eiskalt. Doch das schlimmste war.....ich fiel immer weiter....

Sollte das mein Ende sein? Das Ende meiner Reise? Das Ende von allem?.....Der rote Edelstein, meiner Kette begann zu leuchten und mich umgab sein weinrotes Licht.

Ich spürte ein Kribbeln. Erst in den Fingerspitzen, doch es breitete sich aus. Mein ganzer Körper kribbelte. 'Ich habe doch gar keine Höhenangst. Oder Schwindel!'

Ich schloss die Augen, nach Sekunden öffnete ich sie wieder.

Doch es hatte sich etwas verändert. Ich sah alles viel schärfer. Ich sah an mir herunter und schrie. Besser gesagt ich brüllte. Das haben Drachen so an sich...ja, ganz richtig gehört. Ich hatte mich in einen Drachen verwandelt!

Meine Drachengestalt war graublau. Ich hatte riesige Flügel und......und..ich war riesig! Doch ich hatte keine Ahnung wie man flog. Und so stürzte ich weiter in die Tiefe. Ich fiel mit dem Rücken voraus, krachte gegen einen Vorsprung und brüllte noch einmal, als ich ein knackendes Geräusch hörte. Mein Drachenkörper schlug auf dem Boden auf und ich blieb reglos liegen....

Das Geheimnis der Kelten (wird Überarbeitet) Lies diese Geschichte KOSTENLOS!