Nach 10 minuten fuhr Leon's Auto vor , ich öffnete die Tür uns setze mich auf den Beifahrersitz. Leon warf mir einen kurzen Blick zu, musterte den Wald von dem die Straße umgeben war und fuhr dann schnell los. Er fuhr mit etwa 120 km/h über die Straße und keiner sagte ein Wort bis wir nach 20 Minuten bei ihm zu Hause angekommen waren. Es war ein kleines Haus im Wald mit eienm aufwendigen Alarmsystem,dass ihm meine Eltern gebaut hatten. Was brachte einem ein Notfallkontakt wenn es bei ihm nicht sicher war ?
Wir fuhren in die Garage und gingen dann durch eine Seitentür direkt in die Küche. Ich war viel zu erschöpft um das Haus zu erkunden deshalb fragte ich nur matt >> Leon wo ist das Badezimmer ? Ich würde gerne das ganze Blut abwaschen...<< gegen Ende war ich immer leiser geworden doch er hatte mich verstanden , fragte aber zum Glück nichts über vergangene Nacht. Er antwortete >> Die Treppe hoch ist gleich rechts dein Badezimmer , gegenüber ein Gästezimmer für dich.<< Ich nickte und machte mich auf den Weg nach oben. Ich fand das Bad sofort und ließ meine Kleidung auf den Boden gleiten. Dann stellte ich mich unter die Dusche und ließ heißes Wasser auf mich herunterprasseln. Ich wusch mir die Haare und seifte meinen Körper ein. Als nichts außer leichten Kratzern noch von der Nacht übrig waren trat ich aus der Dusche und wickelte mich in ein Handtuch. Ich tapste nur im Handtuch rüber in mein Gästezimmer , öffnete den Schrank ,der bis oben hin mit Kleidung in meiner Größe gefüllt war. Ich nahm mir schlichte schwarze Unterwäsche, eine dunkelgraue Jogginghose und ein übergroßes Gammelshirt heraus. Dann rubbelte ich noch meine Haare ein wenig trocken und ließ mich erschöpft aufs Bett fallen.

Als ich aufwachte war es hell draußen. Ich stand auf und tapste verschlafen nach unten in die Küche. Ich bediente mich einfach selbst und aß etwas Müsli bis ich die Haustür hörte. Ich spannte mich aus Reflex an bis ich Leon sah. Er setzte sich zu mir an den Esstisch bis ich ihn nach der Uhrzeit fragte. Er antwortete >>Es ist jetzt 9 Uhr morgens. Du hast 26 Stunden geschlafen. << Ich nickte langsam und schlürfte weiterhin mein Müsli. Es überraschte mich nicht , denn die Nacht hatte mich ziemlich mitgenommen. Es sah mich abwartend an und frage dann >> Und was willst du jetzt machen ?<< Ich hatte mich schon entschieden und antwortete deshalb entschlossen >> Ich werde zu Nate nach New York fliegen und dort die Schule beenden. Bei Lucas würden sie uns beide zu schnell finden.<< Er nickte und sagte dann >> Ich hab dir schon ein Neues Handy mit SIM- Karte besorgt. Außerdem blondes Haarfärbemittel und deine neue Identität ist auch schon fertig. Ich werde jetzt deine bisherigen Zeugnisse und Empfehlungen schreiben und deine Reiseunterlagen besorgen. In der Zeit kannst du dich um deine Haarfaarbe und dein neues Handy kümmern. << Ich war einverstanden, nahm mein Handy und das Haarfärbemittel und ging hoch.

Ich legte mein Handy auf das Bett und betrat dann das Bad. Ich kämmte mir zuerst sorgfältig die schokobraunen, bauchnabellangen Haare und machte mich zuerst mit einer Scheere die ich im Schrank gefunden habe ans Werk. Als ich fertig war, gingen meine Haare nurnoch knapp über meine Brüste und dann machte ich mich ans färben. Zuerst  blich ich meine Haare aus und spülte das Bleichmittel dann aus.Danach nahm ich mir die blonde Farbe und massierte sie sorgfältig in mein Haar ein. Während die Farbe wirkte öffnete ich erst ein Fenster, da es im Bad bestialisch nach Chemiezeugs stank, schmiss dann meine abgeschnittenen Haarspitzen weg und machte mich an meine Augenbrauen. Ich zupfte sie in eine neue, schmale und geschwungene Form. Als ich fertig war spülte ich schnell wieder meine Haare aus und shampoonierte sie dann nochmal kurz über'm Waschbecken ,damit sie auch gut, und nicht nach Chemie rochen. Sofort spülte ich das Shampoo wieder aus und schnitt meine Finger- und Fußnägel so, dass der weiße Rand nurnoch einen halben Zentimeter lang war. Dann föhnte ich meine Haare kurz an und ließ sie dann an der Luft trocknen.

Ich ging wieder rüber in das Gästezimmer und zog mir frische Unterwäsche, einer hellen verwaschenen Boyfriendjeans, einem weißen Top mit einem kleinen schwarzen Elefanten auf der rechten Brust. Dazu ein schlicher schwarzer Hut, eine silberne Doppelkette und braune Schuhe aus meinem Schuhschrank. Dann ging ich wieder in's Gästezimmer und schminkte mich leicht also Concealer für meine leichten Augenringe und schwarze Wimperntusche. Mehr musste ich nicht machen, da ich eine reine Haut hatte. Meine Haare waren mittlerweile auch trocken deshalb kämmte ich sie nochmal durch und ich musste sagen, die blonden Haare standen mir echt gut. Dazu hatte ich braune Augen, war zwar nicht spannend klang doch innen war die Iris ein eher hell Braun welches nach außen hin immer dunkler wurde.

Schließlich ging ich wieder runter und durchsuchte das Erdgeschoss bis ich Leon fand, der mir eine Klarsichtfolie mit meinem neuen Zeugnis in die Hand drückte. Dann schleifte er mich in eine Ecke , wo die Wand schlicht Weiß war, schoss ein paar Fotos von mir und verschwand dann wieder in einem der Zimmer. Ich betrachtete die Zeugnisse genauer und sah, dass ich anscheinend  jetzt Charlie hieß und am 28.September 1997 war ich anscheinend in Berlin geboren also würde ich dieses Jahr 18 werden was der Wahrheit endsprach. Ich hatte ein reines Einserzeugnis was ebenfalls der Wahrheit entsprach. Anschließend kam Leon wieder und gab mir einen Personalausweis und einen Reisepass. Ich sah mir beides an und war sehr zufrieden. Die Fotos waren gut und sie sahen absolut echt für mich aus. Ich sah hoch und nickte ihm anerkennend zu und er grinste. >> Tja ich weiß ich bin gut , kleines. Also dein Flug nach New York geht um 13.00 Uhr und da es schon um 12.00 ist werden wir jetzt losfahren. Du kannst nochmal kurz für 5 Minuten hoch und gucken ob du noch irgendwas für den Flug oder den Anfang in New York brauchst und dann müssen wir auch sofort los.<<  Das ließ ich mir nicht zweimal sagen deshalb lächelte ich ihn an und verschwand nach oben. Ich nahm mir eine schwarze Tasche und packet  Klamotten und  Unterwäsche ein. Dann nahm ich einige Schuhe und aus dem Bad nahm ich ein paar Kosmetiksachen die ich vorgefunden hatte mit. Es würde hier oben keiner vermissen, es war eh alles für mich und da ich nicht so schnell zurückkehren würde...

Als ich fertig war setzte ich mir den schwarzen Hut auf und Leon fuhr mich zum Flughafen.


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