Einleitung& Kapitel 1

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Hey Guys, also mal kurz was zu den einzelnen Storys, die ich in dieser Geschichte hochlade. Es sind immer irgendwelche Gedanken die ich habe, oder die in meinem Kopf sind, wenn ich im Bett liege und an die Decke starre. Also bisher alles frei erfunden aus meiner Fantasie, bis auf die Personen, die gibt es wirklich. Ich hoffe euch gefällt es, wenn nicht , well... nicht mein Problem, dann lest es nicht. Viel Spaß!!

"Tschüss Benja", riefen ich, Pia (meine beste Freundin und Aaron (mein fester Freund) dem letzten aus unserer Freundesgruppe zu, als wir aus dem Bus stiegen. Aaron würde mit zu mir kommen und da Pia nur wenige Straßen entfernt wohnt, musste sie sowieso hier aussteigen. Pia und ich umarmten uns noch ein letztes Mal, bevor wir ins Wochenende starten konnten. Aaron nahm meine Hand und wir machten uns auf den Weg zu mir nach Hause. "Ich hab Hunger", sagte ich auf dem Weg bestimmt zwanzig Mal, bis Aaron mich mit einem belustigten und genervten Blick ansah und meinte "Wir sind doch gleich bei dir, dann können wir was essen." Da ich nicht wusste, was ich darauf erwidern sollte, hielt ich meine Klappe und ging einfach nur ein bisschen schneller, um möglichst bald dort zu ein, wo Essen geben würde. Aaron verdrehte nur die Augen und ging schmunzelnd hinter mir her. Als wir (endlich) bei mir angekommen waren, knallte ich (wie immer) hinter uns beiden die Tür zu und rief ins Haus "Wir sind daaa!", woraufhin meine Mutter um die Ecke kam und uns begrüßte. "Essen musst du selber machen, ich hatte leider keine Zeit dafür. Aber Aaron kann dir ja helfen." Aaron und ich sahen uns an und mussten gleichzeitig grinsen. "Jaja, Aaron hilft mir." Wir brachten kurz unsere Rucksäcke in mein Zimmer und gingen dann runter in die Küche. Ich schob Aaron sofort auf einen Stuhl und sagte provokant "Sorry, aber ich glaube, wenn wir wirklich etwas essbares haben wollen, sitzt du jetzt einfach hier und bewegst dich nicht." Beleidigt sah er mich an und ich gab ihm einen Kuss auf die Wange, woraufhin ich mich wegdrehen wollte, aber er mich an der Hüfte wieder zu sich zog und mir einen Kuss auf den Mund gab. Ich lächelte in den Kuss hinein und spürte auch sein Grinsen an meinen Lippen. Da er mich immer noch festhielt flüsterte ich an seine Lippen "Ich hab Hunger" und mit einem Seufzen ließ er mich gehen. "Lässt mich einfach stehen für ihr Essen..." konnte ich ihn wispern hören und grinste vor mich hin. Ich öffnete den Kühlschrank und nahm das erste raus, was ich finden konnte. "Also, wir haben Pizzateig und Sachen um drauf legen. Schaffst du es selber, deine Pizza zu belegen, oder muss ich das auch machen?" fragte ich sarkastisch, worauf er mich böse ansah. Kurz darauf erschien aber wieder das Lächeln, welches ich so an ihm liebte auf seinem Gesicht und er sagte unschuldig "Ich glaube ich kriege das nicht hin, dass musst du wohl übernehmen." Als ich ihm darauf nur die Sachen vor die Nase legte, lachte er leise und suchte sich die Sachen raus, die er auf seiner Pizza haben möchte. Ich heizte schonmal den Ofen vor und holte die Bleche raus. Als wir die Pizza belegt hatten und in den Ofen gestellt haben, gingen wir in mein Zimmer. "Stell dir auf deinem Handy bitte einen Wecker, damit die Pizza nicht verbrennt." Nachdem auch das erledigt war, schmiss er sich zu mir auf das Bett und ich kuschelte mich an seine Seite. Wir redeten über belanglose Dinge, wie zum Beispiel unsere letzte Mathe Arbeit und regten uns mal wieder darüber auf, was Deutsch und Kunst für unnötige Fächer wäre. Als plötzlich Aarons Alarm los ging, erschraken wir beide und mussten kurz darauf über unsere Schreckhaftigkeit lachen. Kurz darauf kam die Erkenntnis bei mir an, dass das Essen fertig ist und ich sprang auf und rannte in die Küche. Lachend folgte mir Aaron. Ich machte den Ofen auf, natürlich nachdem ich ihn ausgestellt hatte, und wollte nach dem Blech greifen. Zu spät kam mir ins Gehirn, dass das Blech, das gerade aus dem Ofen kommt, wahrscheinlich ziemlich heiß ist, sodass ich mir meine Hand verbrannte und das Blech auf den Boden fallen ließ. Ich rannte zur Spüle und hielt meine Hand unter kaltes Wasser, während Aaron noch gar nicht richtig gecheckt hatte, was überhaupt passiert war. Als es bei ihm dann schließlich auch Klick gemacht hatte, kam er schnell zu mir und sah sich besorgt meine Hand an. Ich biss meine Zähne zusammen, jedoch konnte ich nicht verhindern, dass ich Tränen in den Augen hatte, da es so verdammt weh tat. "Es ist nicht ganz so schlimm, aber wir müssen es unbedingt kühlen", meinte Aaron, nachdem er den Blick von meiner Hand nahm und zog mich sofort in seine Arme, als er in meine Augen sah. Als er mich wieder los ließ, sagte er "Hör zu, du kühlst hier unter dem Waschbecken noch kurz deine Hand, ich rette unser Essen damit du nicht mehr einen leeren Magen hast und ich besorg dir noch was zum kühlen, okay?" Ich nickte und hielt meine Hand weiterhin unter den Wasserhahn. Als Aaron dann fertig war, gab er mir was zum kühlen und wir gingen in mein Zimmer, um die Pizza auf meinem Bett zu essen. Als Aaron sich das erste Stück in den Mund schob zuckte er zusammen und sagte "heiß, heiß, heiß, heiß, heiß!" während er sich schnell was zu trinken holte, um seinen Mund zu kühlen. Ich sagte trocken "Wir haben in den letzten fünfzehn Minuten festgestellt, dass wir beide zu dumm zum Leben sind." Kurz sahen wir uns bemüht ernst an, nur um kurz darauf beide anzufangen zu lachen. Ab dem Moment aßen wir so vorsichtig wie es ging und mussten immer wieder zischen, wenn etwas an meine Hand oder seine verbrannte Stelle an der Zunge kam. Nachdem wir (eher Aaron, weil ich meine Hand nicht benutzen konnte) unser Geschirr runtergebracht und in die Spüle gepackt hatten, legten wir uns wieder in mein Bett und kuschelten und redeten. Irgendwann hing jeder nur noch seinen Gedanken nach und es kam, wie es kommen musste, ich schlief ein. Geweckt wurde ich durch warme Lippen an meinen, die mich küssten. Ich erwiderte sofort, da mir klar war, wer mich da weckte. Er wollte sich lösen und etwas sagen, jedoch zog ich ihn wieder runter zu mir und brachte ihn somit zum verstummen. "Kommt ihr jetzt end-..." hörte ich auf einmal meinen Zwillingsbruder Henri von der Tür aus sagen und zuckte zusammen, jedoch drehte dieser sich schnell wieder um und ging mit einem "Bähh" aus dem Zimmer. "Hat dein Bruder noch nie jemanden küssen sehen, oder reagiert der immer so?" Fragte Aaron belustigt und mir wurde klar, was Henri gedacht haben musste. "Ich glaub er dachte du weißt schon was. Du liegst über mir und wir sind unter einer Decke." klärte ich meinen Freund auf, woraufhin dieser mich geschockt ansah. "Wenn er das deinem Vater erzählt, bin ich tot", sagte er geschockt und da ich wusste, dass er Recht hatte, sprang ich auf und rannte nach unten. Henri setzte gerade an zum sprechen als ich nur sagte "Halt die Klappe" und er sich still auf seinen Platz setzte. Da der Tisch schon gedeckt war und anscheinend alle nur noch auf Aaron und mich gewartet hatten, setzten wir uns schnell hin und begannen zu essen. Nach dem Essen gab uns meine Mutter den Auftrag abzuräumen, jedoch konnte ich mich wegen meiner Hand rausreden und somit blieb die Arbeit an Aaron und Henri hängen. Als die beiden Schnecken dann auch mal endlich fertig waren, klauten Aaron und ich uns noch Snacks für den Abend und verzogen uns auf mein Zimmer. "Heute ist der letzte Avengers Film dran", meinte ich, woraufhin er die Augen verdrehte und sich so in mein Bett legte, dass ich mich an ihn ran kuscheln konnte und meinen Kopf auf seine Brust legen konnte. Er nahm sich meinen Laptop und startete den Film. Ich musste mehr als nur einmal weinen und am Ende konnte ich schwören, auch in Aarons Augen Tränen glitzern zu sehen. Nach dem Film redeten wir noch ein bisschen darüber, dass zwei der coolsten Avengers gestorben waren und regten uns über dieses beschissene Ende auf. Irgendwann redeten wir dann wieder über Gott und die Welt und es wurde spät. Als wir ins Bad zum Zähne putzen gingen, kam uns Henri verschlafen entgegen und fragte "Ihr seid noch wach?!" worauf ich geheimnisvoll meinte "Du musst aufwachen" und mein Brüderchen verwirrt und verängstigt in sein Zimmer verschwand. Aaron und ich verkniffen uns das Lachen und gingen Zähne putzen. Er war vor mir fertig, weshalb er schonmal vorging um sich umzuziehen. Da ich Idiot meine Klamotten allerdings in meinem Zimmer vergessen hatte und natürlich auch zu dumm zum klopfen war, platzte ich rein, als er sich gerade sein T-Shirt auszog. Nachdem ich ihn gefühlte Stunden angestarrt hatte, drehte ich mich peinlich berührt um und murmelte eine Entschuldigung. Kurz drauf konnte ich seinen Körper direkt hinter mir spüren und drehte mich verwirrt um, jedoch war er noch näher als gedacht, weshalb ich direkt vor ihm stand und mein Herz schlug vor Nervosität zehn mal schneller. Ich war wahrscheinlich rot wie eine Tomate, aber als ich ihm in die Augen sah, war das Alles vergessen. Ich verlor mich in ihnen und kam erst wieder ins hier und jetzt, als seine Lippen die meinen berührten. Er drückte mich an die Tür hinter mir und legte seine Hand an meine Hüfte und die andere an meine Wange. Meine eine Hand lag ebenfalls an seiner Wange und die andere in seinem Nacken. Nach einiger Zeit lösten wir unsere Lippen wieder voneinander, jedoch legte er seine Stirn gegen meine und sah mir in die Augen. Ich lächelte glücklich und auch auf seinem Gesicht konnte ich ein Lächeln erkennen. "Wir sollten schlafen gehen" sagte er irgendwann und ich nickte nur. Dann wurde mir wieder bewusst, wieso ich überhaupt in mein Zimmer gekommen war und suchte meine Schlafsachen raus. "Umdrehen!" sagte ich gespielt streng, woraufhin sich Aaron sofort mit dem Rücken zu mir hinstellte. Als ich fertig war, erlaubte ich ihm, sich wieder umzudrehen und wir legten uns ins Bett. Ich kuschelte mich an ihm und er legte seinen Arm um mich. Ich bekam noch mit, wie er mir einen Kuss auf die Stirn gab und mir eine gute Nacht wünschte, jedoch war ich da schon weggepennt. 

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