Die restliche Woche bis die Schule wieder began, richteten wir uns in unserem neuen Haus ein und ich muss sagen es ist wirklich schön. Es ist ein mittelgroßes weißes Einfamilienhaus mit einem schwarzen Dach, einer Garage, vielen Blumen im Vorgarten und einem großen Garten hinter dem Haus. Ich habe mich sofort verliebt und bin auch einigermaßen glücklich. Eben auch nur so glücklich wie man sein kann, wenn man alle Freunde und die restliche Familie in Deutschland zurücklassen musste. In der Umgebung habe ich mich auch umgesehen, viel mit Sam geschrieben und wir haben uns auch paar mal getroffen. Ich bin sehr nervös wegen der neuen Schule, ob ich Freunde finden werde und so weiter, aber er meinte ich bräuchte mir gar keine Sorgen zu machen. Das werden wir ja mal sehen.

---

Mein Wecker klingelte genau um 6:30. Warum. Was soll das. Ich bin noch nicht so weit.

Nach 15 Minuten "wach werden" und auf meinem Handy alles durchgehen, schälte ich mich aus meinem Bett und musste feststellen, dass meine Beine noch nicht ganz so weit waren wie mein Kopf. Gerade jetzt lag ich nämlich auf dem Boden und wollte einfach nur weg.

Trotzdem stand ich auf, schlurfte ins Bad und wollte nicht in den Spiegel gucken aber ja, so lieb hat mich mein schlaftrunkenes Gehirn doch nicht. Ich stieg schnell unter die Dusche, föhnte dann meine Haare, cremte mich ein, putzte meine Zähne und zog mich dann an. Meine Haare hatten natürlich auch ein wenig Arbeit nötig, normalerweise sind sie glatt aber es ist ja mein erster Tag in dieser Schule, da geb ich mir mal ein bisschen mehr Mühe. Noch schnell mit Foundation, Wimperntusche und ein bisschen Eyeliner geschminkt und tada, fertig bin ich. Nebenbei bemerkt, ich habe einen sehr hellen Hautton und habe Sommersprossen in meinem Gesicht und hier und da auf meinem Körper.

Meinen Rucksack schliff ich hinter mir die Treppe runter, nachdem ich noch einen rosa Lippenstift hinein befördert hatte, und traf dort auf meinen ebenso müden Bruder und meine schon beschäftigte Ma. Sie bereitet immer komplett alles für uns vor und dafür bin ich ihr unglaublich dankbar. Denn mein Bruder und ich sind morgens vollkommen nutzlos und mein Pa schlief noch, kein Wunder. Ratet mal von wem ich das mit dem langen Schlafen hab.

Wir aßen ein wenig - weil uns sonst niemand aushält - und machten uns dann fertig um zu gehen. In dem Moment bekam ich eine SMS von Sam in der stand, dass ich vor der Schule einfach warten soll. Moment, heute ist ja DER Tag. Plötzlich war ich hellwach und zappelte nur noch rum. Ben murmelte im Auto genervt vor sich her und ja, ER fährt das Auto. Im Internet hatte er schon in Deutschland so ein Führerscheinding gemacht und musste hier nur noch Praxis-Prüfungen ablegen. Wollte ich nur mal kurz erwähnen. Er ist zwar schon 18, aber er hatte nie Zeit gehabt seinen Führerschein dann mal zu machen.
An der Schule angekommen, stiegen wir beide aus und ich schaute mich erstmal um. Allein der Parkplatz ist schon ziemlich groß. Ich drehte mich um und wollte etwas zu Ben sagen, aber der ist schon in der Menge verschwunden. Na toll.
Ich setzte mich in Bewegung und blieb einige Meter vom Eingang entfernt stehen, jetzt hieß es warten...


>Auf dem Bild seht ihr Mila's back to school Outfit<

Sweatshirtlove *Jack Gilinsky AU*Lies diese Geschichte KOSTENLOS!