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Deutsch
#30616
oelbaum
oelbaum

Jun 09, 2007
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Sprichwörter

SprichwörterEinleitung 1 1 Sprüche von Salomo Ben-David, dem König von Israel, 2 um Weisheit und Erziehung zu lernen, zu verstehen ein kundiges Wort, 3 um gute Bildung zu erlangen, einen Sinn für Recht und Aufrichtigkeit, und zu leben, wie es Gott gefällt, 4 um Unerfahrenen Klugheit zu geben, jungen Menschen Erkenntnis und Besonnenheit. 5 Der Kluge höre zu und mehre seine Kenntnis, der Erfahrene lerne Führungskunst 6 und verstehe Bildrede und Spruch, Rätsel der Weisen und ihr Wort. 7 Der Anfang aller Erkenntnis ist Ehrfurcht vor Jahwe. Nur die Narren verachten Weisheit und Zucht. Warnung vor Verführung (Lektion 1) 8 Höre, mein Sohn, auf die Mahnung des Vaters, verwirf die Weisung deiner Mutter nicht! 9 Denn sie sind wie ein Kranz für deinen Kopf und wie eine Kette um deinen Hals. 10 Mein Sohn, wenn Sünder dich beschwatzen, dann gehe nicht darauf ein! 11 Wenn sie sagen: „Komm mit! Wir lauern auf Blut, wir stellen den Arglosen nach, einfach so! 12 Wir verschlingen sie wie der Tod; wir reißen sie aus dem Leben und befördern sie ins Grab! 13 Ihr Hab und Gut gehört dann uns, und wir füllen unsere Häuser damit. 14 Wirf dein Los in unserem Kreis, ein Geldbeutel sei für uns alle!" 15 Geh da nicht mit, mein Sohn! Gib dich nicht mit solchen ab! 16 Denn sie haben nur Böses im Sinn und sind schnell zu einer Bluttat bereit. 17 In den Augen aller Vögel ist das Fangnetz ohne Absicht bestreut, 18 - so lauern jene in Wirklichkeit auf ihr eigenes Blut, sie stellen dem eigenen Leben nach. 19 Und so geht es jedem, der unehrlich reich werden will, sein Raub raubt dem Räuber das Leben. 20 Die Weisheit ruft auf der Straße, auf den Plätzen erschallt ihre Stimme. 21 Man hört sie im lärmenden Gewimmel und auch an den Toren der Stadt: 22 „Wie lange, ihr Einfältigen, liebt ihr die Einfalt noch, wie lange haben Spötter noch Lust an Spott, hassen die Narren Erkenntnis? 23 Nehmt doch endlich meine Mahnung an! Dann lass ich sprudeln meinen Geist und öffne den Schatz meines Wissens. 24 Immer wieder rief ich euch an, doch ihr habt gar nicht zugehört, habt die ausgestreckte Hand missachtet, 25 wolltet die Mahnung nicht hören und schlugt jeden Rat in den Wind. 26 Doch wenn das Unglück kommt, lache ich. Dann spotte ich über euch, 27 wenn wie ein Sturm über euch kommt, was ihr fürchtet, wenn ihr bedrängt seid von Angst und Schrecken. 28 Dann schreit ihr nach mir, doch ich antworte nicht, dann sucht ihr mich, doch ihr findet mich nicht. 29 Weil sie jede Einsicht hassten und es ablehnten, Jahwe zu fürchten, 30 weil sie meinen Rat nicht wollten und meine Mahnung verschmähten, 31 dann sollen sie essen, was sie sich eingebrockt haben, sollen satt werden am eigenen Rat. 32 Denn der Eigensinn der Einfältigen bringt diese noch um, die Sorglosigkeit der Narren vernichtet sie. 33 Doch wer auf mich hört, hat nichts zu befürchten, kann ohne Angst vor Unglück sein." Die Suche nach Weisheit (Lektion 2) 2 1 Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote hältst, 2 wenn du der Weisheit dein Ohr leihst und dem Verstehen zugeneigt bist, 3 ja, wenn du um Verstand betest und um Einsicht flehst, 4 wenn du sie suchst wie Silber, ihnen nachspürst wie einem wertvollen Schatz, 5 dann wirst du die Ehrfurcht begreifen, die man vor Jahwe haben muss, und wirst anfangen, Gott zu erkennen. 6 Denn Jahwe gibt Weisheit, von ihm kommt Erkenntnis und Verstand. 7 Den Aufrichtigen hält er Hilfe bereit und für die Redlichen ist er ein Schild. 8 Um die Wege des Rechts zu bewahren, behütet er die, die ihm treu sind. 9 Dann wirst du verstehen, was Recht und Gerechtigkeit ist, Aufrichtigkeit und ein guter Weg. 10 Denn Weisheit wird in dein Herz einziehen und Erkenntnis beglückt deine Seele. 11 Besonnenheit wacht über dir und Verständigkeit behütet dich. 12 Das wird dich retten vom Weg des Bösen, von denen, die die Wahrheit verdrehen, 13 die den geraden Weg verlassen und auf finsteren Abwegen sind, 14 von denen, die sich freuen, Böses zu tun, die jubeln über böse Verkehrtheit, 15 die krumme Wege gehen und deren Bahn in die Irre führt. 16 Das wird dich retten vor der fremden Frau, der Verführerin, die dir schmeichelt, 17 die den Vertrauten ihrer Jugend verlässt und den Bund ihres Gottes vergisst. 18 Ihr Haus sinkt hinab in die Totenwelt, und ihr Weg führt sie zu den Schatten. 19 Wer zu ihr geht, kehrt nie mehr zurück, er findet den Weg zum Leben nicht. 20 Darum geh du auf dem Weg der Guten und führe ein Leben, das Gott gefällt. 21 Denn die Redlichen bewohnen das Land und die Aufrichtigen

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