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on Oct 24, 2006

Himmelslichter

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Himmelslichter
Science-Fiction-Roma von Rüdiger Janson
(c) Rüdiger Janson
Lektorat: Matthias Klemm








Wer ein Licht im Dunkeln anzünden will,
darf sich das Streichholz dafür nicht bezahlen lassen.
Rüdiger Janson




Liebe Leser,
täglich erreichen uns irgendwelche Schreckensmeldungen aus aller Welt. Das bringt sicher einige Menschen dazu wie ich, von einer besseren Zeit zu träumen. Mein Name ist Rüdiger Janson. Ich bin 1956 im Saarland geboren. Im Juli 1993 setzte ich mich zum ersten Mal, nach sehr langem Zögern, vor meinen Computer um Geschichten zu schreiben. Ich hatte den Kopf voller Ideen. Da war nun mal ein Traum, von dem ich berichten wollte, ja sogar musste. Nach vier Jahren Arbeit ist dann die Geschichte entstanden, die ich "EDEN 2610" nenne. Bei Hary-Production erschien die Geschichte im Januar, Februar, März 2005 in drei "ad astra"- Romanheftfolgen unter den Titeln "Eingefroren in die Zukunft", "Besuch aus dem All" und "Willkommen im Kryonikland". Auch meine zweite SF Geschichte "Himmelslichter" wurde bereits im Jahr 2004 unter den Titeln "Ich, Kyra, Roboter" und "Himmelslichter", in der Heftreihe "ad astra" bei Hary-Production (http://www.hary.li) veröffentlicht. Viele Leute haben, so wie ich, Manuskripte in der Schublade liegen. Es sind Romane, die von vielen unterschiedlich begabten Menschen geschrieben wurden. Viele Manuskripte bleiben jedoch in den Schubladen liegen und verstauben dort. Ernsthaft an eine Veröffentlichung zu denken ist, bei der Flut von Manuskripten die an Verlage geschickt werden, sinnlos. So bleiben viele Geschichten irgendwo liegen und kaum jemand weiß, dass sie existieren. Ich habe jedoch viele Leute ansprechen wollen. Ich wollte Träume für eine bessere und gerechtere Welt entstehen lassen. Vielleicht gibt es einmal eine Zeit, in der alles besser ist als heute. Doch zumindest kann eine solche Welt in unseren Träumen entstehen. Also blieb ich mit der notwendigen Geduld, immer am Ball. Ich ließ mich von Kritik und Verriss nicht fertig machen. Mögen viele Menschen über die Zukunft diskutieren und von einer besseren Welt träumen. Denn es liegt an uns, sie zu formen. Ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen. Für unsere Nachwelt.

Rüdiger Janson
(www.janson-ruediger.de)



Vorwort
Diese Geschichte ist ein Traum von einer besseren Zeit. Aber in dieser neuen Zeit gibt es Probleme, die wir heute allenfalls erahnen können. Das menschliche Paradies ist voller Dornenbüsche. Wir gehen in ein neues Zeitalter, das mit nichts aus der Geschichte der Menschen vergleichbar ist. Wird die Wissenschaft in ihrer risikoreichen Forschung eines Tages zu weit gehen? Wird die Vernunft über die Gewalt und den Wahnsinn siegen? Falls es doch Außerirdische gibt, werden sie uns akzeptieren, wenn wir nach den Sternen greifen? Ist der Mensch wirklich für das Paradies geschaffen? In Himmelslichter fehlt keines dieser Themen. Diese Geschichte passt sehr gut in die heutige und zukünftige Zeit, mit all den Bildern des Schreckens. Es werden auch Konflikte mit Androiden beschrieben, die so perfekt konstruiert werden, bis sie eines Tages ein Bewusstsein erlangen und selbstständig zu denken beginnen. Und es gibt Konflikte mit uralten außerirdischen Rassen, die den Menschen niemals trauen wollen und sie in ihrer Entwicklung heimlich behindern. Aber auch die Außerirdischen, die von den Menschen in ihrer Geschichte versehentlich als Götter bezeichnet wurden, sind uneinig untereinander. Der Leser wird daher auch auf spannende Weise mit der Vergangenheit der Menschheit konfrontiert: mit der Eroberung Amerikas, wie mit den mächtigen Pyramidenbauten der Inkas. Es werden Parallelen gezogen mit Gottheiten und Mythen aus längst vergangenen Zeiten. In Himmelslichter steht die Menschheit vor einer schweren Prüfung, die ihnen von diesen "Himmlischen Wesen" auferlegt wurde. Die Menschen stehen vor der Frage, ob sie jemals den Weg zur Vollkommenheit schaffen, oder ob sie ewig "nur Menschen" sein werden. Die Menschheit steht vor ihrem letzten und größten Schritt ins Paradies. Einem Paradies, das immer so nahe war und das doch niemand finden konnte.

1. Prolog

Es steht geschrieben, dass Gott die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Meine Freunde und ich wurden nach dem Ebenbild der Menschen geformt. Mein Name ist Kyra. Ich bin eine Androidin. Ich wurde im Jahr 2245 zusammen mit 99 anderen Androiden gebaut. Unsere Baureihe war jedoch so perfekt, dass einige von uns eines Tages die unglaubliche Hürde,
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