WICHTIG!!!!!!!!!!!!!!!
Für die die jetzt mit der Geschichte Anfangen.... Ich habe Teil 1 bis 16 neu geschrieben also wer jetzt anfängt zu lesen bitte anfangen bei Kapitel 17 :)
Ich glaube wir haben alle mitbekommen was in Japan passiert. Ich denke an die Opfer und will mit dieser Geschichte keineswegs mich darüber lustig machen oder sonst etwas.
Aber wenn etwas schlimmes passiert, inspiriert es mich meistens und ich fange an zu schreiben. Also ich hoffe euch gefällt es. Auch wenn es schrecklich ist. Zumindest der Anfang. Sagt mir was ihr denkt!
Ich spürte den Sand an meinen Füßen während ich über den Strand schlenderte.
„Ich weiß Mum, aber ich will auch irgendwann anfangen mein eigenes Leben zu führen. Und wenn das hier ist, weit weg von euch, ist das eben so. Es gibt hier so viele Möglichkeiten für mich. Und ein Haus habe ich auch schon." Sagte ich.
Nachdem ich ein ganzes Jahr weg war von zuhause, hatte ich beschlossen mir hier ein Haus zu kaufen. Das es weit weg bei meinen Eltern weg war, konnte ich halt nicht ändern. Hier gab es genug zu tun für mich. Ich habe eine Ausbildung gemacht zum Event Organiser, aber könnte genauso gut auch ein Hotel Managen oder irgendwie so etwas. Hier waren genug Jobs um ein tolles Leben zu leben. Und vielleicht meinen Traum man zu finden. Es gab einen riesen Walt in der Nähe um wunderschöne Spaziergänge zu machen. Ich würde mir einen Hund anschaffen, dann würde ich wenigstens nicht so alleine sein.
„Aber wieso musst du so weit wegziehen?" fragte sie.
„Mama, ich dachte wir hätten das Thema gehabt. Bitte, ich bin 21. Und nur weil Noah mit 24 noch Zuhause wohnt heißt das noch lange nicht das ich das auch tun muss. Außerdem mit ihm hast du sowieso die Hände voll." Sagte ich und hob meinen Schuh auf der grade auf den Boden gefallen war.
„Ja das stimmt, er hat jedoch endlich geschafft einen Job zu bekommen." Sagte sie plötzlich happy.
„Wow, das ich den Tag noch erlebe..." mein Herz blieb plötzlich stehen als ich sah dass das ganze Wasser weg war. Hunderte Meter von Meeres Boden waren freigelegt, der ganze Strand war ohne Wasser und ganz weit in der Ferne sah ich eine riesen Welle. Oh mein Gott. In diesem Moment gingen mir verschiedenen Sachen durch den Kopf. Ich hab mein Leben noch vor mir. Ich bin zu Jung zum sterben.
„Xenia... Xenia?!" rief meine Mutter plötzlich.
Oh mein Gott! Meine Familie! Ich würde sie vielleicht nie wiedersehen!
„Mama, du weißt das ich dich lieb habe? Nein, vergiss das, du weißt das ich euch alle liebe oder?" sagte ich so ruhig wie möglich.
„Natürlich mein Schatz." Sagte sie verwirrt.
„Gut, sag es ihnen, sag es allen. Ich muss gehen." Sagte ich und legte auf ohne das sie noch etwas sagen konnte. Danach rannte ich. Und zwar so schnell ich konnte.
Wo hin?! Schrie ich in Gedanken. Ich rannte und rannte. Doch als ich Über meine Schulter sah, sah ich das die Welle immer näher kam. Das nächste was ich sah war ein riesen Baum. Meine Chance! Ich glaube ich bin noch nie so schnell in einen Baum geklettert. Das nächste was ich tat, war mich festklammern ich schaffte es mich noch mit meiner Tasche und meinem Gürtel an dem Baum zu befestigen. Als ich dann zur Well blickte, sah ich wie Menschen rannten, weg von der Welle. Frauen, Männer, Kinder, Alte und Junge, kleine und Große und sie hatten keine Chance mehr. Die Welle kam und überrannte sie. Schreie waren zu hören und ich versuchte sie zu ignorieren und klammerte mich an dem Baum fest. Dann kam die Welle und überrannte mich. Das Wasser war eiskalt und es drückte mich so fest gegen den Baum das es fast weh tat. Ich hörte die Menschen schreien und sah wie sie sich verzweifelt versuchten fest zu halten, doch alles gab nach und ich sah wie die Menschen in den Wassermengen verschwanden. Es war schrecklich und ich spürte die Angst in mir hochkommen. Ich war panisch und versuchte mich verzweifelt an den Baum zu klammern, doch ich spürte wie der Baum langsam nachgab und nach vorne kippte. Ich machte mich los damit ich nicht mit dem Baum unter Wasser gezogen wurde, doch als ich mich losgemacht hatte, schlug plötzlich Wasser in meinen Rücken und ich rutschte ab. Ich klammerte mich noch an den Baum, doch die Strömung war viel zu Stark und ich spürte wie meine Hände sich von dem Baum lösten.
„Nein, nein, nein!" rief ich panisch und versuchte mich noch irgendwie fest zu halten, doch es war zu spät. Das Wasser schleppte mich mit und ich versuchte irgendwo halt zu bekommen, aber alles rutschte weg.
„Hilfe...! Hilfe!" rief ich panisch, doch niemand konnte mich hören, wie auch. Sie würden selber versuchen sich zu retten. Das war's. Ich würde ertrinken.
Xavier P.O.V.
„Wieso sind Menschen so blöd?! Wieso können sie verdammt noch mal nicht zuhören wenn man ihnen etwas sagt. Sie sind in Lebensgefahr!" rief ich wütend.
„Xavier, wir haben versucht was wir können. Wenn sie nicht auf uns hören können wir nichts mehr daran ändern." Sagte Logan, mein Bruder.
„Genau, mehr können wir nicht mehr machen." Meldete sich Jace.
Jace war zusammen mit Tahj meine besten Kumpels. Sie waren Zwillinge. Aber Zweieiige. Sie waren wie Nacht und Tag. Jace hatte schwarze Haare und braune Augen und Tahj hatte dunkelblonde Haare und blaue Augen. Ihre Gesichter ähnelten sich jedoch. Wir lebten zusammen mit meinem Bruder in einem riesen Haus am Strand und heute Mittag hatten wir ein Beben gespürt. Es kam vom Meer und es war stark, das hieß das es ein Tsunami geben würden. Wieso wir das Beben gespürt hatten und die anderen Menschen nicht? Naja, wir vier sind Werwölfe. Unsere Eltern hatten uns gesagt das wir um uns die ‚Hörner' abzustoßen. Unser Leben zu leben und vielleicht unseren ‚Mate', Englisch für Seelenverwandte, zu finden. Damit wir danach in Ruhe unsere Plätze in unserem Rudels einnehmen konnten. Ich würde den Platz meines Vaters übernehmen, er war der Alpha unseres Rudels. Sein Bruder, unser Onkel, hatte als zweiter das Kommando. Und der Vater von Jace und Tahj hatte als dritter das Kommando. Da ich erst geborener war, und zwei Jahre älter als Logan war, würde ich Alpha werden und würde als zweiter das Sagen bekommen. Jace und Tahj würden den Platz ihres Vater zu zweit einnehmen da die beiden unzertrennlich waren. Wir alle hatten unser ‚Mate' noch nicht gefunden. Aber es könnte jeden Moment passieren. Ich durfte meinen Platz als Alpha nicht antreten wenn ich keine weibliche Unterstützung hatte. Da wir alles getan hatten um die Leute zu warnen, beschlossen wir die untersten beiden Etagen zu räumen und alles nach oben zu bringen. Wir würden in unserem Haus bleiben, es hatte vier Stöcker und war mit Beton im Boden befestigt. Die Wände waren stark und würden die Welle überleben. Hier war der sicherste Platz. Als wir fertig waren, liefen wir raus auf den Balkon um grade noch zu sehen wie die Welle den Strand überrannte. Die schreienden Leute war eine Qual. Wir alle konnten jeden einzelnen Hilfeschrei hören. Die Hilfeschreie waren voll mit Panik und Schmerz. Es war die reinste Folter. Doch plötzlich erfasste mich eine Stimme die meinen Körper erstarren ließ.
„Nein, nein, nein!" es war eine weibliche Stimme und sie war total panisch.
>Mate, meins!< hörte ich plötzlich meinen Wolf in mir. Nein! Wieso jetzt? >Mate in Gefahr. Wir müssen sie retten!<
Ohne Vorwarnung, schnappte ich mir das Seil was wir bereit gelegt hatten und sprang runter auf den Balkon und noch einen darunter bis ich auf der Höhe mit dem Wasser war.
„Xavier bist du bescheuert!" rief Logan von oben. Doch ich ignorierte ihn. Dann hörte ich die Stimme plötzlich wieder. Logan war jetzt neben mir, auch auf dem unteren Balkon und versuchte mich wieder mit nach drinnen zu ziehen. Das Wasser war direkt unter uns. Es hatte unser Haus geflutet.
„Hilfe...! Hilfe!" rief sie und sie klang panischer als vorher, aber auch näher. Dann sah ich plötzlich ein Mädchen was verzweifelt versuchte über Wasser zu bleiben. Ich spürte Panik in mir aufsteigen. Es war ihre Panik. Ich band mir das Seil fest um den Bauch, so, dass es sich nicht lösen würde und drückte Logan das Seil in die Hand.
„Xavier was machst du, bist du bescheuert?" fragte er doch nahm das Seil.
„Ich muss sie retten, ich liebe sie!" sagte ich nur und sprang ins Wasser.
Also, soll ich weiterschreiben?
Sagt ihr es mir.
Add to your private library
My LibraryAdd this story to your public reading lists